2 Comments

  1. Yanneck-Morten Bliesmer
    14. Februar 2017 @ 12:15

    Es ist schön zu sehen, dass sich jemand mal die Mühe macht und den Kauf eines Eigenheims und das Wohnen in einer Mietwohnung rechnerisch gegenüberstellt. Ich selbst bin davon überzeugt, Immobilien nur als Kapitalanlage zu kaufen und bei der eigenen Wohnung auf die Mietvariante zurückzugreifen, um flexibel zu bleiben (Stichwörter: Job, Partnerin, Kinder). Ich kenne es aber insbesondere von den älteren Generationen (meine Eltern und Großeltern), die das Eigenheim noch als die wichtigste Absicherung für die Rente erachtet haben und die Sicherheit über Flexibilität setzen.
    Spannend wäre noch eine Betrachtung unterschiedlicher Städte und Märkte. Die Mietpreise sind in den Großstädten wie Hamburg deutlich langsamer gestiegen als die Kaufpreise. Ich habe jetzt zwar nicht nachgerechnet, aber ich denke, dass in einer Stadt wie Hamburg der Vorteil der Mietwohnung zahlenmäßig noch größer ausfallen würde.
    Wie siehst du das? Vielleicht könntest Du ja bei Gelegenheit noch einmal ein Update für den Beitrag schreiben und etwas auf die unterschiedlichen Märkte eingehen.

    Best Grüße
    Yanneck

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    • Clue
      15. Februar 2017 @ 18:36

      Hallo Yanneck,

      vollkommen richtig. Selbst meine Eltern wohnen in einem gekauften Haus. In einem Haus fallen nochmals höhere Kosten an als bei einer Eigentumswohnung. Selbst wenn der Kredit dafür abgezahlt ist, reicht dann selten die Rente, wenn größere Reparaturen anfallen. Ältere Generationen berücksichtigten diesen Effekt nicht, weiterhin mussten ältere Generationen auch nicht so flexibel sein wie wir heute.

      Ich gebe dir recht, dass die Betrachtung nach Städten und Märkten ebenfalls sehr interessant ist, da die Mieten deutlich langsamer anziehen als die Kaufpreise und das von bspw. Stadt zu Stadt unterschiedlich stark schwankt. Dementsprechend bin ich deiner Meinung, dass die Kaufpreise in Hamburg exponentiell zu den Mieten gestiegen sind und du bei Mieten immer einer zeitlichen Nachlauf von vllt. 3 bis 5 Jahren hast. Ich werde demnächst ein digitales Arbeitspapier veröffentlichen, was das mit aufzeigt. Leider wird die Historie nicht soweit zurückreichen, da mir das Datenmaterial dazu fehlt. Aber vielleicht finde ich ja noch eine verlässliche Quelle, die relativ kostengünstig ist, um an solche Daten in einem solchen Detaillierungsgrad aus der Historie zu kommen.

      Beste Grüße
      Sandro

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